Mittwoch, 21. Januar 2015

Guter Islam oder doch nicht, eine antideutsche Kritik.

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Nach dem Terroranschlag auf die Karikaturisten von „Charlie Hebdo“ warnt Sigmar Gabriel noch am Tag des Blutbades davor, einen solchen Gewaltakt „zu missbrauchen“ um alle Muslime zu Gewalttätern und Islamisten zu erklären, was niemand getan hat – Anm.
Unterstütz wurde der SPD-Mensch von  Justizminister Heiko Maas, wer jetzt "Muslime unter Generalverdacht" stelle, der wolle "nur die Gesellschaft spalten und Hass säen". Nochmals kein vernünftiger Mensch  hat die Muslime unter Generalverdacht gestellt,  weder in Deutschland noch in Frankreich.



Und so ging es dann weiter, manch Linksdeutscher warf dann ein, die Karikaturen von Charlie Hebdo Bild in Originalgröße anzeigenkönnten "rassistisch motiviert sein", so gesagt bei einen informellen, privaten Gespräch mit linken Szeneleuten in Weiden, dass ganze geschah noch vor der Pro – Charlie Hebdo -  Demo;  man könnte einwenden, was haben solche Szenedeutschen auf  einer Antiterror - Demo denn verloren. ( ist eine linksliberale  Zeitung. Anm.) Anderseits waren wohl die meisten linken und wie die anderen Demonstranten Charlie Hebdo und der OB Seggewiß (1)  erinnert immerhin in einem OTV-Interview - an die jüdischen  Opfer des Anschlags.Bild in Originalgröße anzeigen  Doch die  Gegenseite ist schon längst erwacht, antiwestliche Demagogen wie Sarah Wagenknecht und Jürgen Todenhöfer meldet sich in ihrem ureigensten Terrain des völkisch-autochthonen Antiimperialismus zu Wort und setzen einen  brutalen Seitenhieb drauf. Der Westen bzw. die  USA werden ex officio  zu den "Hauptschuldigen der Anschläge" erklärt. So schnell kann es geschehen, dass die Solidarität zu Opfern des Anschlags noch am selben Tag schwindet und in Tagen danach weiter  relativiert wird, so tickt Deutschland nun mal. Kein Wort davon das die Terroranschläge antisemitisch und antifreiheitlich motiviert waren; und das es doch ein Skandal sei, das die Juden in Frankreich nicht mehr sicher leben können, aber von den beiden Terrorverstehern wird wohl auch in Zukunft, davon nichts, aber auch gar  nichts darüber zu hören sein.

Frage: Hat der Islamismus, Al-Qaida, Boko Haram, der Islamische Staat, die islamfaschistische Hamas und die Taliban mit dem Islam wirklich nichts zu tun, oder wie islamisch ist das Regime der iranischen Ajatollahs. Die blutigen Kämpfe zwischen Schiiten und Sunniten wie islamisch sind sie. Wenn in Saudi-Arabien Gotteslästerer ausgepeitscht und Ehebrecherinnen gesteinigt werden, hat der islamische Richter da die Sharia angewandt. Haben die  Attentäter von "9/11" wirklich nichts mit dem Islam zu tun. Auch das, was in London, Madrid, Mumbai, Bali, Boston, Sydney, Frankfurt, Brüssel und Toulouse geschah, wie ist dort der islamische Beitrag zu bewerten.
Der Islam meint "Frieden", und "Dschihad", so hören wir es immer wieder, bedeutet vielleicht nur manchmal "Heiliger Krieg", meistens ist aber die  "innere Anstrengung", gemeint. was auch immer. In jeder Religion gibt es Fanatiker, aber in keiner anderen wird dermaßen hartnäckig darauf bestanden, dass sie nichts mit der Religion zu tun haben sollen. Aber darf eine fortschlichte Antifa das glauben. Kann es eine humane verbindende Auslegung des Islam geben, in der der Islam mal auch schwach sein darf, in der der kulturübergreifende Aspekt zunimmt und die eigene Autochthonie (Sippengemerinschaft) sich in der Zukunft auflöst. Sicher ist das wohl noch ein weiter Weg bis dahin, die Realität zurzeit ist eine andere, die Re -Islamisierung findet zumindest bei manchen muslimischen Mann und Frau statt. Der Rückzug des Individuums vollzieht sich, aber nicht überall. Eines ist ganz sicher passiert, die Feinde der Emanzipation und des Individuums sind stärker geworden und der Antisemitismus in den muslimischen Communitys nimmt zu. Die Folgen liegen auf der Hand viel muslimische Verbände und Personen sehen sich jetzt wieder mehr als Opfer, nur manche (manche schon länger) beginnen mit der notwendigen selbstkritischen Analyse. Derweilen hat sich die Solidarität zu Charlie Hebdo, den Juden, Israel und den USA noch weiter abgebaut.


Afd,  Pegida, gewisse Vorlieben als zweite antideutsche Kritik und warum wir Broder nicht in allen Bereichen folgen können.

AfD und Pegida sind wohl keine Rassisten, (soll nicht heißen das sie aus autochthonen Gründen doch Rassisten sein können) vielmehr sind sie patriotische Europäer, aber als nichtmilitante, (so eigene Werbung) volksnahe und deutsche Gruppe, wollen und suchen die Putinversteher, die Zukunft in einem DDR-nahen  Kollektiv, - Ludwig Erhard – ischer Bundesprägung. Das permanente Wirtschaftswunder, mit der DDR Gartenlaube zu vereinen, ein neues  besseres Deutschland schaffen, das friedlich mit allen anderen europäischen Völkern leben will. Reisefreiheit ist wohl wichtig, aber die Verteidigung der eigenen Scholle ist wichtiger. Die soziale Grundversorgung und die Vorlieben für russische Rohheiten sind dazu ein wohlkalkulierter Nebenaspekt. Die Hauptsorge das christliche Abendland zu erhalten, schließt freilich oft Migranten aus. Migranten, die dabei oft vor antiimperialistisch, islamisch motivierten  Krisenbewältigern (Mördern) fliehen müssen. Die Asylsuchenden  sollen  erst mal draußen bleiben  - "erst das eigene Volk, dann alles andere", so eine Demonstrantin auf einer Pegida Demo in Dresden. Da treffen sich Gewaltverhältnisse könnte man meinen; die eine von außen, terroristische Dschihadisten gegen die wenig islamisch fundierten, bzw. christlichen und yezidischen Menschen. Dann von innen, zumindest der Versuch die Migranten durch die meist deutschfriedliche Pegida, AfD und anderen Abschiebemotivierten wieder öfter zur Ausreise zu zwingen.  Anstatt gemeinsam mit  Migrantin und Migrant - was wohl für die allermeisten ein nicht zu erfühlender Nicht-Ort sein wird, sich über den Tellerrand zu bewegen, fühlt er der neue Bewegungsdeutsche sich in seiner Panik vom Islam umzingelt und das Abendland islamisiert. Die Ergebnisse die sich daraus entwickeln sind keine guten, es  wird in der nächsten Zeit wieder mehr Abschiebungen geben, die Abendlanddeutschen und manch besorgter Politiker werden sich dann wieder finden und miteinander reden.
Trotz aller Widersprüche, lassen wir einen sprechen der wie kein anderer noch an das > Freie Wort < glaubt. Henrik M. Broder  http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article136253922/Vom-Islam-lernen-heisst-siegen-lernen.html
Das wir Broder dabei nicht in allen Teilen folgen können, liegt auf der Hand, aber Broder `s  Denkansätze sind trotzdem wichtig und lesenswert.


Deutsche Freiwilligkeiten entgegentreten, eine wohl dritte antideutsche Kritik

Dass sich manch Deutscher gern freiwillig islamisiert, um seinen herrschaftlichen Aspekt einen gewalttätigen Sinn zu geben, erleben wie z.B. bei  den Ex Boxer und Hooligan Pierre Vogel, dieser Hassprediger ist mittlerweilen graußige Realität geworden, er wirbt wo er kann für einen radikalen Islam, darauf hin ziehen dann  viele deutsche Konvertiten  in den Krieg. Der aufgeklärte Mensch kann doch solch Wahnsinn nicht hinnehmen, geht hin zu den Muslimen streitet mit ihnen schließt wo es geht Freundschaften; und es wäre besser gemeinsam mit Migranten, Migrantin und Muslim die Islamisierung an jeden Ort abzubauen, durch Aufklärung und Emanzipation, aber einige (vielleicht auch mehr)  Deutsche wie auch  manche ( bzw. mehr) Muslime verharren lieber zu gerne in ihrer selbstgewählten Isolation und nur noch das Gegenüber anzuklagen. Der neu geborene Wohfühldeutsche (Montagsdeutsche) sehnt seine nächste Montagsdemo (meist im Osten) herbei. Die Montagsdemo als Asyl -Ort deutsche Europäer, in der die Abwehrhaltung gegen Politiker, Pressevertreter und Muslim, das ganze unschuldige und doch sehr deutsche Volk, als europäischen Patrioten darstellt. Es besteht die Gefahr das sich die neue deutsche Bewegung der Volkssouveränen  auf andere Ostlandstädte wie Leipzig womöglich noch ausweitet, keine schöne Entwicklung. Und wenn  mancher Muslim glaubt das permanenter Generalverdacht auf ihn einwirkt (was nicht stimmt), sollt fortschrittlicher Muslim und Antifa ihn aufklären, das zu viel Selbstbertoffenheit und Islameifer nicht gut ist.


Anmerkung: Dass es auch prozionistische Aussagen im Koran gibt, ist nur sehr wenigen Menschen bekannt. Z. B. „Koran Sure 17 Vers. 104. Und nach ihm sprachen Wir zu den Kindern Israels: «Wohnet in dem Lande; und wenn die Zeit der zweiten Verheißung kommt, dann werden Wir euch hinzubringen als eine Schar, gesammelt (aus den verschiedenen Völkern).»“ Antifa und fortschrittlicher Muslim könnte doch, mit dieser Koran Sure die Islameiferer nerven.

http://www.jesus.ch/magazin/international/asien/131705-religionswissenschaftler_laut_koran_gehoert_israel_den_juden.html



Antifagruppe Weiden Neustadt




 PS: Gibt es Unterschiede z. B. im Rheinland das früher römisch war  -da  lebte man schon immer kosmopolitischer, davon erzählte schon Carl Zuckmayer (Völkermühle).  Bei einer Pegida – Demonstration wurde das Domlicht ausgeschaltet, grad mal paar 100 Pegidas kamen zusammen. Man war da nie so autochthon, ob die kosmopolitische Idee des römischen (katholischen) Rheinlandes die muslimischen Communitys erreicht und die autoritären Praktiken (patriarchaler autochthoner Familienclans usw.) des Islams innerhalb der Sippe bricht,  ist zu hoffen. Wir glauben daran, dass es irgendwie Hoffnung gibt und die Emanzipation zuerst mancher Muslime vor dem Hardcore-Patriarchen des religiösen Islam gelingt. Und das sich die AfD und andere Pegidasversteher irgendwann wieder verlaufen und zu Abend wieder ein Bierchen oder vielleicht ganz exklusiv einen  Kir – Royal Sekt trinken.


Anhang: Karikatur Charlie Hebdo,  Jungle World, Washington Post. Zeit - Online.
 Antifaschistische Aktion proamerikanisch und israelsolidarisch.


 (1 )Oberbürgermeister Seggewiß sagt in einen OTV-Interview.

"Wir haben einen Bürgermeister in Issy-Les-Moulineaux der selbst Jude ist, die Ängste die dort mittlerweile vorliegen sind schon sehr erschreckend. Bürger und Bürgerinnen haben Angst, übrigens auch in Weiden". 
Anm. Dies war eine wirklich starke Stellungnahme des OB Seggewiß gegen den Antisemitismus. Der muslimische Antisemitismus selbst wurde aber bei den eigentlichen Demoreden  -  jedoch nicht angeklagt.

Links:
24. 01. 2015, Nachtrag:
 "Angst verdeckt durch political correctness" (Jungle World)
"Marc Weitzmann hat für tabletmag.com eine mehrteilige Serie über Antisemitismus und Islamismus in Frankreich verfasst und sprach mit der Jungle World über diese Themen. Als Journalist schreibt er regelmäßig für Le Monde und Le Maga­zine littéraire. Von seinen zehn Büchern ist »Mischehe« auch auf Deutsch erschienen".
http://jungle-world.com/artikel/2015/04/51308.html


Auf der Legida - Demonstration in Leipzig kam es von Jürgen Elsässer zu antiamerikanischen und antizionistischen (israelfeindlichen) Aussagen,  (Youtube)
er sagte u. a.  wörtlich  … „Wir wollen wie die Schweizer 2014 eine Volksabstimmung über das Ende unkontrolierter Masseneinwanderung. Volkssouveränität heißt nicht nur das die Parteien und die Parlamente entscheiden, sondern auch das Volk das Recht zur direkten  Abstimmung haben muss und diese Demokratie braucht Deutschland wie die Luft zum Atmen und wir können uns nicht diese Demokratie verwehren lassen von Washington, oder Brüssel, oder Ankara oder Tel Aviv“.
Video zu "The Ramones US Festival 1982"https://www.youtube.com/watch?v=AmUl-1z7Wb0
Bild in Originalgröße anzeigenGegen alle Antisemiten! Seien wir proamerikanisch und zeigen wir unsrer Solidarität zu Charlie Hebdo, den Juden und Israel!

PPS: Antifas, erinnert euch an die amerikanischen Wurzeln des Punk! Mit der amerikanischen Punkrockband Ramones; Gegen den populistischen Volkssouverän Jürgen Elsässer!
Video und Bild, zeigt das US Festival der Ramones, dass am 3. September 1982 in Glen Helen Regionalpark in der Nähe von Devore, San Bernadino, Kalifornien stattfand.



PPPS:Nachtrag 27.1.2015
 "Samuel Salzborn: Gegenwärtiger Antisemitismus und Erinnerungsverweigerung"
 "70 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee ist der Antisemitismus allgegenwärtig – in Form von palästinensischen Banden, die tagtäglich Israel terrorisieren, in Form von rechten und linken Verbündeten des antisemitischen Mobs in Europa, die zusammen mit Islamisten demonstrieren oder, mal der eine, mal der andere, verantwortlich zeichnen für Gewalt- und Propagandataten gegen Jüdinnen und Juden. Die antisemitischen Vernichtungsdrohungen des Iran stehen nach wie vor im Raum und bei Konferenzen von Holocaust-Leugnern in Teheran tummeln sich regelmäßig rechte wie linke Antisemiten aus aller Welt. Heute also, da Antisemitismus nicht einfach eine abstrakte Bedrohung, sondern wieder blutige Realität geworden ist, stellt sich die Frage nach der Erinnerung an Auschwitz erneut – diesmal für diejenigen, die anders als manche antisemitischen Friedensfreunde der achtziger und neunziger Jahre nicht die eigene Schuld reinwaschen wollen, sondern die argumentieren, dass die Erinnerung deshalb verblasse, weil die Gegenwart wieder in dramatischem Ausmaß antisemitisch geworden sei".

http://jungle-world.com/artikel/2015/04/51288.html    Ganzer Text