Donnerstag, 19. April 2018

In Verbundenheit und Freundschaft mit Israel


Als David Ben Gurion die Unabhängigkeit des Staates Israel deklarierte, schrieb man den 5. Ijar 5708. Laut gregorianischem Kalender fiel das jüdische Datum auf den 14. Mai 1948. 70 Jahre wird der jüdische Staat nun alt.

2018 feiern wir den 5. Ijar am Abend des 19. April. Die Jüdische Allgemeine hat Gemeindemitglieder gesucht und gefunden, die genauso alt sind wie der Staat Israel und ihren Geburtstag im Frühjahr 2018 feiern.  http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/31341
[Zeigt Solidarität: Produkte aus Israel]² Warum sich das Selbstverständnis des jüdischen Staates und seine Wahrnehmung in der Welt so sehr unterscheiden:  Unter den 194 unabhängigen Staaten steht der Staat Israel in Bezug auf seine geografische Ausdehnung an 152. Stelle, in Bezug auf seine Einwohnerzahl an 97. Stelle. Er ist etwa so groß wie Belize, Dschibuti oder das Bundesland Hessen und zählt ungefähr so viele Einwohner wie Tadschikistan, Honduras oder das Bundesland Niedersachsen. Schlägt man aber eine Zeitung auf oder hört die aktuellen Nachrichten, könnte man meinen, dass Israel neben China, Russland und den USA zu den wichtigsten Staaten der Erde gehört. Bild und  ganzer Text: 'Israel kleines großes Land'.

Aufstand im Warschauer Ghetto

Der Aufstand im Warschauer Ghetto war ein Aufstand der im Warschauer Ghetto gefangenen Juden gegen ihre Deportation in Vernichtungslager, der während der deutschen Besetzung Polens stattfand.
Die völlig unzureichend bewaffneten Aufständischen erhoben sich, am 19. April gegen die  nationalsozialistischen Besatzungsmacht und lieferten sich über mehrere Wochen lang, erbitterte Gefechte. Getragen wurde der Aufstand von der Jüdischen Kampforganisation (ŻOB) unter der Leitung von Mordechaj Anielewicz, dem Jüdischen Militärverband (ŻZW) und anderen Organisationen. W. Info:( DLF) Tagesschau Text und Video

Der Aufstand:  1. Tag. Am 19. April 1943  gegen 3:00 Uhr begannen die Deutschen, das Ghetto zu umstellen.[1] Es war die jüdische Festwoche Pessach, gewidmet der Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten nach dem 2. Buch Mose.
Um 6:00 Uhr marschierten 850 Männer der SS ins Ghetto ein, wurden sofort beschossen, verzeichneten im ersten Gefecht 12 Verwundete in den eigenen Reihen und mussten sich zurückziehen.[6] Der mitgeführte Panzer wurde durch Molotowcocktails in Brand gesetzt.
Ab dem zweiten Vorstoß um 8:00 Uhr hatte Jürgen Stroop das Kommando auf deutscher Seite.[1]
Der Plan der Deutschen war, das Ghetto in zwei Teile zu spalten, indem die Kolonnen einerseits bis zum Muranowski-Platz vorrücken sollten und eine zweite Kolonne zur Kreuzung Zamenhof-/Gęsia-Straße gelangen sollte. Doch die ŻOB-Kämpfer stellten sich den Deutschen an der Ecke Gęsia-/Nalewki-Straße entgegen. Alleine dort waren drei Gruppen (Artenstein, Rotblat und Zylberberg) konzentriert. Die Kämpfer konnten sich schnell von Haus zu Haus bewegen. Sie hatten alle Häuser miteinander verbunden, so boten sie kein leichtes Ziel. Ein zweiter Kampf war an der Miła-Straße und der Zamenhof-Straße entflammt. Auch dort konnten die Deutschen gegen die Juden nicht weiter vorgehen und wurden von den Kampfgruppen unter Gruzalc, Braudo, Bryskin und Growas zurückgeworfen. Vom ŻZW kämpften die Gruppen von Chaim Federbusz, Binsztok und Janek Pika in diesen Straßen. Nachmittags kämpften die deutschen Truppen am Muranowski-Platz gegen den ŻZW. Der ŻZW hisste auch eine polnische Fahne und eine Fahne mit dem (Bild) Davidstern.
Um 20:30 Uhr zogen sich die Deutschen aus dem Ghetto zurück.[1]

Freitag, 6. April 2018

Solidarität mit Israel

Die Hamas, hat in ihrer Charta gegen Juden und Israelis, die Hassende Vernichtungsobtion geschaffen, siehe Charta der Hamas, sie ist extrem antisemitisch und gefährlich. Die Aktuelle Lage an der Gaza - Grenze zeigt, dass die Hamas den meist jungen Palästinakämpfern eine [die] Affinität zum eigenen Tod als Selbstopfer einbläuen will. Sie sind von der islamfaschistischen Hamasdespotie  angehalten, gegen die von Israel militärisch gesicherte Grenze vorzugehen. Deshalb Soliarität mit Israel! Gegen palästinesische Todesaffinität, Endzeiterwartung und Selbstmordaktionen, damit die Juden überleben können. Bei den Sturmlauf gegen die Grenze Israels, machen aber nur wenige Palästinenser mit. 
Wer nicht glauben will, wie mörderisch die Akitation der Hamasfaschisten ist, die Jungle World teilt mit, wie schlimm, archaisch und grausam es wieder geworden ist; und sieh zeigen, wie der gegewertige Hamas-Islam, in seiner eigenen feudalen Archaik gefangen ist - und ihn zu einer rechtsextremen, Blut- und Todesaffinen [Heiddeggernahen] neonazistischen Ideologie macht. 
Das zynische Kalkül der Hamas:  Gastbeitrag von Thomas Eppinger für die Jungle World u. mena watch „Das Palästinensische Volk wird sein Land befreien, mit Blut, mit Märtyrern, mit Frauen und mit Kindern! Wir werden niemals unser Land aufgeben, das Land unserer Väter und Vorfahren. Wir werden kommen und diesen Grenzzaun niederreißen mit den Fingernägeln unserer Kinder, nach Allahs Willen!“, verkündete ein Würdenträger des Al-Sawarka Clans aus Gaza im Al-Aqsa TV-Sender der Hamas am 29. März, einen Tag vor den blutigen Aufstände
Schon im Vorfeld der von ihr organisierten Proteste griff die Hamas Israel immer wieder an, mit Raketen von oben, über Tunnel von unten. Zwanzig Kilometer drangen drei Terroristen über Terrortunnel ins israelische Staatsgebiet ein, bewaffnet mit Handgran und Messern, bevor sie von den Israelischen Verteidigungskräften (IDF) gestoppt werden konnten. Zu lesen war darüber hierzulande kaum etwas.
Bevor sich am Freitag, den 30. März, 30.000 zum Auftakt des „March of Return“ an der Grenze zu Israel sammelten, hatten israelische Beamte die Palästinenser wiederholt davor gewarnt, während der Proteste den Sicherheitszaun zu durchbrechen. Die Aufrufe wurden über Social Media verbreitet, aus Flugzeugen wurden Flugblätter abgeworfen. Allen Warnungen zum Trotz verbrannten Kämpfer der Hamas an der Grenze Reifen, brachten Sprengfallen an, attackierten die israelischen Grenztruppen mit Brandsätzen und Steinen und versuchten, die Sicherheitsanlage zu überrennen. Die israelische Armee antwortete mit Bedacht und Augenmaß. Sonst hätte eine solche Provokation, ein solcher Ausbruch an Gewalt, sehr viel mehr Tote gefordert als die 17 Terroristen, die von den Israelis getötet wurden.
Der „March of Return“ zum 70. Jahrestag der „Nakba“, der Flucht und Vertreibung von ungefähr 600.000 Arabern aus dem Gebiet des heutigen Israel, ist Teil der Strategie der Hamas. Sie weiß, dass sie ihren Kampf militärisch nicht gewinnen kann und versucht jetzt mehr denn je, den Propagandakrieg für sich zu entscheiden und Israel international zu isolieren.
Das zynische Kalkül: je mehr Bilder von Toten und Verwundeten, desto größer der politische Schaden für den Gegner. Und weil Bilder von getöteten Frauen und Kindern am wirkungsmächtigsten sind, schickt sie diese an die vorderste Front. Ein IDF-Soldat griff ein 7-jähriges Mädchen auf, beim Versuch den Grenzzaun zu durchbrechen, und schickte es zurück zu seinen Eltern. Wie noch in jedem Krieg mit Israel verstecken sich die „Helden des palästinensischen Freiheitskampfes“ hinter ihren Familien. Doch diesmal nicht, um sich selbst zu schützen, wie bei den Raketenangriffen von Schulen und Spitälern aus, sondern um möglichst viele eigene Tote und Verletzte für den Propagandafeldzug zu provozieren.
In der eigenen Bevölkerung dürfte diese Strategie nur auf verhältnismäßig geringe Gegenliebe stoßen. Schon zum Auftakt der Proteste, die bis Mitte Mai andauern sollen, erschien nur ungefähr ein Drittel der von den Organisatoren erhofften 100.000, und nur ein relativ kleiner Teil davon beteiligte sich an den Ausschreitungen. Schon einen Tag nach den tödlichen Zusammenstößen am Freitag verirrten sich nur mehr ein paar hundert Palästinenser in die Zeltlager entlang der Grenze. Trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Situation eskaliert. Während der für 45 Tage geplanten Aktion soll es mindestens einmal wöchentlich zu Massenmärschen auf die Grenze kommen.
Heimkehr oder Dritter Weltkrieg
Issam Hammad, einer der Gründer der Bewegung und stellvertretender Vorsitzender des Internationalen Ausschusses des Komitees für den „großen Marsch der Rückkehr“, hält mit den Absichten der Aufmärsche nicht hinter dem Berg: „Am 15. Mai sollen Millionen Palästinenser aus Israels Nachbarländern in Richtung der Grenze zum Gazastreifen marschieren, um sie zu überqueren. Im Gespräch mit WELT sagt Hammad: ‚Ich brauche nur drei Brötchen und eine Flasche Wasser, um heimzukehren. Entweder wir leben dort, oder wir sterben unterwegs.‘ … Es sei ihm ‚vollkommen gleichgültig‘, ob ein Vertrag ausgehandelt werden kann. Denn der würde nur die Gebiete betreffen, ‚die von Israel 1967 erobert wurden, aber keinen der Flüchtlinge aus dem historischen Palästina. Wir haben unser Elend satt und wollen endlich heimkehren.‘ … Hammad rechnet damit, dass spätestens im Mai Millionen am Marsch teilnehmen werden: ‚Wir werden den Befehl geben, und alle werden gleichzeitig losgehen. 70 Jahre lang hat Israel uns in einem Dampfdruckkessel festgehalten. Jetzt ist das Spiel endgültig vorbei. Entweder lässt Israel uns heimkehren, oder der Dritte Weltkrieg beginnt.‘“
Unverblümter kann man nicht zur Zerstörung Israels aufrufen. Millionen feindlich gesinnter Araber in sein Staatsgebiet aufzunehmen, käme einem nationalen Selbstmord des jüdischen Staates gleich. Die Times of Israel fasst die Ausgangsposition zusammen: „Die Palästinenser fordern dieses Recht [auf Rückkehr] nicht nur für diejenigen der hunderttausenden Flüchtlinge, die noch am Leben sind – eine Zahl, die auf die Zehntausende geschätzt wird, sondern auch für deren Nachkommen, die Millionen zählen. Keine israelische Regierung würde diese Forderung jemals annehmen, da dies das Ende Israels als jüdischer Mehrheitsstaat bedeuten würde. Israels Position ist, dass palästinensische Flüchtlinge und deren Nachkommen auf dem Höhepunkt des Friedensprozesses Bürger eines palästinensischen Staates werden, genauso wie jene Juden, die aus den Ländern des Nahen Ostens vertrieben wurden oder vor feindlichen Regierungen geflohen sind, Bürger Israels wurden.“
Israel wird also weder zulassen, dass seine Grenzen gestürmt werden, noch, dass die Hamas täglich neue Zwischenfälle provoziert, sondern wird, wenn nötig, innerhalb von Gaza eingreifen und gegen jene Personen vorgehen, die hinter den Angriffen stecken.
Geht das Kalkül auf?
Dabei könnte das politische Kalkül der Hamas durchaus aufgehen. Denn obwohl ihre korrupte Führung innerhalb der eigenen Bevölkerung an Zustimmung verliert, und die sunnitischen Bruderstaaten aller verbalen Kraftmeierei zum Trotz hinter den Kulissen Druck auf sie machen, eine politische Lösung zu finden, hat die Hamas international mächtige Verbündete.
Nach dem Krieg in Syrien steht der schiitische Iran de facto an Israels Grenze, über alle Glaubensdifferenzen hinweg unterstützt er auch die sunnitische Hamas. Die Achse Syrien-Iran-Russland-Türkei hat sich in Syrien bewährt, sie ist als Sieger aus diesem Konflikt hervorgegangen. Die sunnitischen Staaten der Halbinsel fürchten die Hegemoniebestrebungen des Iran, der in absehbarer Zeit zur Atommacht aufsteigen wird, wenn ihn niemand davon abhält, weshalb sich Länder wie Saudi-Arabien sichtlich bemühen, ihre Beziehungen zu den USA zu intensivieren und jene zu Israel weiter zu verbessern. Die verworrene Interessenslage könnte zu einer Auseinandersetzung eskalieren, bei der sich nicht nur Israel und seine unmittelbaren Feinde, sondern am Ende auch die USA und Russland gegenüberstehen. Mit der Mitgliedschaft der Türkei in der NATO wäre eine solche Auseinandersetzung angesichts der Konstellation in Syrien wohl nur schwer vereinbar, zumal Erdogan jetzt klar Position bezog und Israel als „Besatzer“ und zum wiederholten Male als „Terrorstaat“ bezeichnete. Ausgerechnet Erdogan, der die Opposition im eigenen Land ins Gefängnis wirft und auf dessen Konto ungezählte kurdische Opfer gehen.
In Europa stößt die Hamas bei der Delegitimierung Israels auf offene Ohren. Die „Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik“, Federica Mogherini, ließ nach dem Angriff auf Israels Grenzen ein Statement verbreiten, das wenig Zweifel daran lässt, auf welcher Seite sie steht. Darin heißt es unter anderem: „Mindestens 16 Palästinenser wurden gestern von israelischen Sicherheitskräften mit scharfer Munition bei Zusammenstößen und Demonstrationen in Gaza nahe der Grenze zu Israel getötet. Zusätzlich wurden Hunderte verletzt, als Zehntausende in Gaza nahe dem Grenzzaun demonstrierten. Die EU trauert um den Verlust ihres Lebens. Unsere Gedanken sind bei den Familien der Opfer. Der Einsatz von scharfer Munition sollte insbesondere Teil einer unabhängigen und transparenten Untersuchung sein. Während Israel das Recht hat, seine Grenzen zu schützen, muss der Einsatz von Gewalt jederzeit angemessen sein. Die Freiheit der Meinungsäußerung und die Versammlungsfreiheit sind grundlegende Rechte, die respektiert werden müssen. … Die EU bekräftigt ihre Forderung nach einem Ende der Abriegelung von Gaza und einer vollständigen Öffnung der Grenzübergänge, wobei die legitimen Sicherheitsbedenken Israels angesprochen werden müssen.“
Nein, Frau Mogherini, ich trauere keine Sekunde um das Leben von Terroristen. Und „den Grenzzaun niederreißen mit den Fingernägeln unserer Kinder“, um die Juden zurück ins Meer zu treiben, hat nichts, aber schon gar nichts, mit Freiheit der Meinungsäußerung oder Versammlungsfreiheit zu tun. Ihre Forderung nach einer vollständigen Öffnung der Grenzübergänge richten Sie bitte an Ägypten, dessen legitime Sicherheitsinteressen Sie dabei gerne ansprechen können. Nicht einmal vier Flugstunden von Ihnen entfernt, kämpft ein kleines Land gegen Terroristen um die Erhaltung seiner Demokratie. Es gibt keine Äquidistanz in diesem Kampf. Wenn Sie das nicht sehen, haben Sie nichts von dem Geist verstanden, auf dem die Europäische Union gegründet worden ist.

„Hamas wünscht sich Tote auf der eigenen Seit"
Von Ahmad Mansour | Veröffentlicht am 13.07.2014 | Lesedauer: 5 Minute / Bei Welt mit Ergänzung

Die Palästinenser müssen sich wirklich ändern. Nur so gelingt es ihnen, sich aus der Spirale der Gewalt zu befreien, in die sie Hass und der Wunsch nach Vergeltung zwingen. König Hussein könnte Vorbild sein.
Kriegsähnliche Zustände breiten sich im Nahen Osten aus. Die Terrororganisation Hamas arbeitet dabei mit allen Mitteln und mehr als alles andere mit Propaganda. Solche Darstellungen finden sich dieser Tage im Internet auf palästinensischen Webseiten: Über den Kerzenflammen eines stilisierten Chanukkaleuchters wird ein hilfloses Kind gegrillt und reckt eine Hand zum Himmel. Dazu verkündet eine Schrift: „Don’t burn our boys!“
Angespielt wird auf die schreckliche Ermordung eines palästinensischen Jugendlichen durch fanatische Israelis, die in Selbstjustiz Rache nahmen für den Mord an drei Thora-Schülern durch fanatische Palästinenser. Beide Taten sind grausam und sinnlos. Doch das Bild im Stil eines Schattenrisses ist so drastisch, wie es gefährlich ist. Leider ist es typisch für diese Zeit, in der gefälschte – aus dem syrischen Bürgerkrieg stammende – Propagandavideos „jüdischer Gräueltaten“ das Netz überschwemmen.
Soziale Netzwerke quellen über vor Hassparolen. „Möge Allah die Juden vernichten“, „Möge Allah Gaza beschützen und Israel auslöschen“ – eine immer gleiche Litanei gegen den „Satan“ Israel gibt den Ton an. Israel zu kritisieren ist zum internationalen Sport geworden, vielleicht auch mit Recht. Doch gerade jetzt müssen wir das Schwerste tun und einen schonungslosen Blick in unsere eigenen Reihen werfen, und „unseren“ Beitrag zu diese Misere beim Namen nennen: Wo sind die anderen arabischen Stimmen, die der Besonnenen? Gibt es sie?

Israels Gesellschaft ist wenigstens demokratisch

Bei Palästinensern im Nahen Osten so gut wie gar nicht. Das ist mit das größte Problem. Zwar ist Israels Gesellschaft keineswegs perfekt, aber sie ist heterogen. Es gibt Menschen, die den Mord des Jugendlichen verurteilen, und eine Justiz, welche die Täter verfolgt. Von der Seite der Palästinenser hört man unisono nur den einen Sprechchor: „Tod den Israelis.“
Jeder, der anders denkt, gilt in den autoritären, patriarchalen Strukturen von Hamas, ja der allermeisten Palästinenser, als „Verräter“. Es gibt nur Schwarz oder Weiß, als seien Farben verboten. Hamas, deren Ideologie nah an der von al-Qaida und Isis siedelt, gestattet nur einen Stimmenblock.
Dass sich palästinensischer Hass wieder so explosiv Bahn brechen würde, hatte mich nicht überrascht. Ursache ist unter anderem der aktuelle Terror der Isis-Milizen in Syrien und im Irak. Denn die Kämpfe von Sunniten gegen Schiiten, die Abertausende Tote fordern, wirken besonders im Nahen Osten schockierend. Man sieht Bilder gesprengter Minarette, zerstörter islamischer Kunstwerke. Muslime töten andere Muslime – ein verstörender Skandal.

Die wahnhafte Logik der Hamas / Nichts könnte besser davon ablenken, als die Situation, in der wieder der gewohnte Feind Israel auf den Plan tritt. Jetzt zwingt der Raketenbeschuss israelischer Städte durch Hamas Israels Militär zur robusten Reaktion. Gäbe es diese Reaktion nicht, würde Hamas das als Sieg feiern. Fallen aber Bomben auf Gaza, erhält Hamas neue Schübe der Popularisierung.

So funktioniert die wahnhafte Logik, in der beide Parteien gefangen sind wie in einem Irrenhaus. Ein Kommentator in einem Blog nannte den daraus resultierenden Zustand treffend eine „Betroffenheitsnarkose“. Nur wenn etwas grundlegend Neues auftritt, lässt sich diese Dynamik durchbrechen. Das Neue wäre eine Kultur der Selbstreflexion und Empathie bei den arabischen, insbesondere den palästinensischen Verantwortlichen in Nahost.
Gegenwärtig sind eigene Zweifel, Ängste und Widersprüche so tabu wie diskursives Denken, politisches Argumentieren und die Fantasie vom Frieden. Sie vor allem wird gebraucht. Das heißt: Wir Palästinenser benötigen neue demokratische Medien, wir brauchen neue Schulbücher, neue Lehrer, neue Gerichte, neue Imame. Die nächste Generation muss die Chance erhalten, Selbstreflexion, Demokratie, Gleichberechtigung zu lernen und Vorurteile zu überwinden. Denn der Kreislauf aus Tod, Rache und wieder Tod und Rache erreicht nichts. Er häuft nur Trauma auf Trauma. Wo soll die Gewaltspirale hinführen?

Hamas braucht Opfer aus dem eigenen Lager

Ins Nichts. Hamas muss begreifen: Israel wird fortbestehen. Nie wird Hamas Israel, „alle Juden“ oder den Westen „besiegen“. Dieser Traum ist nicht nur destruktiv, er ist auch eine totalitäre Illusion. Eine Bevölkerung, deren Selbstverständnis auf der Fantasie gründet, eine andere Bevölkerung zu vernichten, traumatisiert die Bedrohten wie die Drohenden.
Es ist ein tieftrauriges Sinnbild für die starre, kalte Haltung von Hamas, dass sie Familien auffordert, sich als lebende Ziele auf die Hausdächer von Gaza zu stellen, wenn Israels Militär Vergeltungsschläge übt. Hamas will Opfer schaffen, um ihre Opfermythen zu erhalten. Mit ihren Opfern macht sie Reklame, die auch im Westen, auch in Deutschland nun wieder erschreckend wirksam ist.
Aber wer den Opfergesang von Hamas mitsingt, vergeht sich an der palästinensischen Jugend! Zugleich wird damit der Antisemitismus unter muslimischen Jugendlichen in Deutschland, in Europa noch verstärkt. Er ist eine der größten Herausforderungen der Gegenwart.
Sie zu bewältigen erforderte einen wahrhaften Arabischen Frühling – eine wirkliche Revolution gegen die Väter, die uns ins Elend geführt haben. Sie lehrten uns Hass. Wir brauchen hingegen Vorbilder wie König Hussein von Jordanien, der sich bei den Eltern von sieben israelischen Schulmädchen persönlich entschuldigte, die ein jordanischer Soldat ermordet hatte. Das war eine mutige, leider in der Region einmalige Geste. Wer Palästinenser in der Abhängigkeit vom Opfermythos hält, der tut ihnen keinen Gefallen. Von diesem Mythos müssen wir uns verabschieden. Im Nahen Osten wie hier im Westen.“
Israel wird wieder angreifbar, es ist wichtig, zeigt Solidarität mit Israel.

Samstag, 31. März 2018

Kritik und Rede

Immanuel Kant und Theodor W. Adorno

mit der 'Ander Welt'. Unsere Andeutungskritik an die "Friedensbewegten Menschen" hat wie bekannt einen 'Kommunikativen Charakter', sie will daran glauben, dass das erreichte zwischen den Beteiligten zu vermitteln ist. Das Fernbleiben hat sich damit als Ausgangpunkt einer Diskussion  vor längere Zeit schon eingestellt; und will dabei weder den Blickkontakt noch die Rede darüber (Friedensbewegter Mensch und deren Kritiker) abrechen. Liebe Grüße in der Differenz – Antifagruppe Weiden Neustadt. PS: Die beiden Kritikpunkte: Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Sind hier und da anzufinden. Sie  sind eine linksradikale Anarchoegoistische Intervention mit kommunistischen und antideutschen Anspruch bzw. [im] Ist / Es.
Der Wert und das Es, des Er/Sie und des [Ist / Es], in der Dekunstruktion, (Antideutsche Kritik) als Negative Ontologie,  wird jetzt unversöhnt und zerstörerisch auf das deutsche Thema angewandt, sie richtet sich  gegen die konterrevolutionäre deutsche Todesideologie Heidegger's, siehe sein zum Tode /;  [ ... 1]   in der, der Übergang zur Kritikform der Negativen Dialektik  'kein sein', sondern ein Darum 'Ist'. Weil 'Ich, Ich Bin' ... Dabei gilt es den allgemeinen Seins - Begriff im Gegenstand der Kritik (als Negation) dagegen zu denken, dass somit die Ich-Bestimmtheit im Denken und die Willensfreiheit nicht autoritär Eingeengt werden und so ein erweiterter Blick über den Horizont hinaus zum kosmopolitisch Ganzen, vielleicht irgendwann bald möglich ist. Lieber das ganze Ich im Ganzen als im Sein esoterisch zu verschwinden. Daher: Gegen jede Form der Todesverfallenheit! Stoppt Heidegger! Für ein 'Selbstbestimmtes Leben'! Weil die beziehungsorientierte Lebensfreude darum ums Ganze - einfach schöner ist. Gegen den körberlichen und geistigen Tod! Damit wir lange Leben können. 

'In der vergesellschafteten Gesellschaft jedoch, dem ausweglos dichten Gewebe der Immanenz, empfingen die Menschen den Tod einzig noch als einen ihnen Äußerliches und Fremdes, ohne Illusion seiner Kommensurabilität mit ihrem Leben. Sie können sich nicht einverleiben, dass sie sterben müssen.

Daran heftet sich ein queres, versprengtes Stück Hoffnung: gerade weil der Tod nicht, wie bei Heidegger, die Ganzheit des Daseins konstituiert, erfährt man, solange man nicht debil ist, den Tod und seine Boten, die Krankheiten, als heterogen, ich-fremd. Zitat: Theodor W. Adorno' Info dazu; wahr schon mal Thema unser Kritik an Heidegger und Todesverfallenheit



Theodor W. Adornos Erkenntnistheoretische Kritik zu Kants Kritik der reinen Vernunft. Einleitung: Trotz aller Beteuerungen, daß der Erkenntnistheorie selbst durch ihre "Reflexion auf das Bewußtsein und seine Formen" "ein Moment der Täuschung innewohnt" 1) ist Adorno Erkenntnistheoretiker, wenn er die Frage stellt, "ob dem menschlichen Denken gegenständliche Wahrheit zukomme". Noch vor aller Antwort auf diese Frage setzt sich Adorno mit ihr objektiv in die Nachfolge Kants und damit allen Einwänden aus, die gegen die Kantische 'Kritik der reinen Vernunft' vorgebracht wurden. Mit der Antwort, die Adorno auf die erkenntnistheoretische Frage gibt, setzt er sich auch subjektiv in die Tradition Kants, dessen "Block" zwischen dem erkennenden Subjekt und dem zu erkennenden Objekt "ein Wahrheitsmoment" 2) habe. Als Kritiker der Objektivität des Denkens ist Kant für Adorno eine Autorität. Eine kurze Darstellung der Intention Kants sowie der Hegelschen Kritik daran, wird die Argumente bieten, die gegen das erkenntnistheoretische Denken insgesamt vorzubringen und insoweit auch für das Verständnis Adornos von Bedeutung sind.

Gegen die in diesem Sinne behauptete Gemeinsamkeit von Adorno mit Kant trifft der Einwand nicht, dass Adorno selbst die Erkenntnistheorie einer "Metakritik" 3) unterzogen habe, sich ihrer "Täuschung" und Aporien bewußt sei, ja selbst die Hegelsche Kantkritik rezipiert und übernommen habe. So sehr diese Hinweise stimmen mögen, zeigt doch allein der Umstand, daß Adorno sich von seiner Kenntnisnahme der Kantkritik nicht dazu bewegen ließ, auf die Frage nach der Objektivität des Denkens zu verzichten, sondern daran festhielt, daß "der Philosophie ihr Verhältnis zum Heterogenen geradezu thematisch ist" 4)
 eine eigentümliche, dem Hegelschen Argument zuwiderlaufende Auffassung von Kantkritik.

Mehr noch - in Teil 2 und Teil 3 dieses Kapitels wird versucht zu zeigen, dass Adorno den erkenntnistheoretischen Zweifel gegenüber Kant in einem entscheidenden Sinne radikalisiert und in seiner Metakritik die Gewissheit des Denkens angreift, die es bei Kant immerhin noch gibt. Es soll nachgewiesen werden, dass Adorno keinen neuen Beitrag zur Lösung des von der Erkenntnistheorie besprochenen Problems leisten will, sondern sein Ziel darin sieht, das Bewusstsein von der Aporie dieses Denkens zu befördern und um der Aporie willen an ihm festzuhalten. Kritik der Kritik in der Reflexion dazu bald mehr weil das offene Seminar über den Bergriff zur Arbeit den Sachverhalt ‚Kritik zum Gegenstand des Sachbegriffs in der Reflexion und der Hinweis Nobis- Meinung nach  nicht ausreichend angesprochen wurde [z. B. das Arbeiten bis ins Grab - sich quasi zu Tode  arbeiten, eine neue gezwungene Form der Arbeitsideologie]  - Wenn möglich; Thematik um Bitte um mögliche Vorsetzung des Offenen Seminars, weil irgendwie wichtig. Aber wann: Auch gielt es sich dabei die Frage zustellen,  wie der Gegenstand der Kritik 'Begriff der Arbeit' und dessen Analyse durch Stephan Grigat mit der Aussage 'Die Arbeit nieder' den psychanalytischen Ansatz des Erniedrigten und seine Abhängigkeiten im Verhältniss der Mächtigen und der Ohnmächtigen nicht ausreichend darstellt, ist doch oft der direkte Vorgesetze und der unmittelbar Gesetzte - in der sich die Konflikte finalisieren können. [...] Zu: Negative Dialektik und Antideutsche Krise in der Postmoderne ... 

Anhang
... 1 und weiter die die Brutalität des gegenwertigen Islamsismus, und der evangelikalen Fundamental - Apokalyptik, und der Neobarbarei, der Kapitalismus und die antisemitische u. falsche Kapitalismuskritik, Sexismus und Rassismus erkennt und bekämpft.